Ich will doch nur normal sein! by Tina J.

By Tina J.

Erschütternde Grausamkeiten musste sie miterleben und wurden ihr selbst angetan. Schwer vorstellbar und nicht zu fassen, dass Menschen dazu fähig sind, solches Leid zuzufügen. In Ihrem Bericht beschreibt Tina J. nicht nur die Grauen erweckenden Erlebnisse, sondern vor allem sich selbst und ihre inneren Zustände, vor und während ihrer therapeutischen Behandlung. Auf der Suche nach sich selbst, schrieb sie dieses Buch. Es ist besonders an zwei Zielgruppen gerichtet: Zum einen kann es allen Betroffenen berichten, die noch nicht in der Lage waren, ihr Schweigen zu brechen, dass es trotz der größten Hoffnungslosigkeit und Leere einen Grund gibt, weiter zu leben und Hilfe anzunehmen. Es gibt immer einen Weg zurück ins Leben. Genauso wichtig ist es, dass Behandelnde über die Berichte erfahren, wie sie wirklich helfen können. Gerade bei langwierigem sexuellem Missbrauch ist es wichtig zu begreifen, dass oft eine langwierige geduldige Behandlung erforderlich ist.

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Ich will doch nur normal sein!

Erschütternde Grausamkeiten musste sie miterleben und wurden ihr selbst angetan. Schwer vorstellbar und nicht zu fassen, dass Menschen dazu fähig sind, solches Leid zuzufügen. In Ihrem Bericht beschreibt Tina J. nicht nur die Grauen erweckenden Erlebnisse, sondern vor allem sich selbst und ihre inneren Zustände, vor und während ihrer therapeutischen Behandlung.

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Oft stört aber ihr Schwatzen oder Spielen. Sie muss dann sogar öfter aufgerufen werden, ehe sie sich besinnt. Tinas Gesamthaltung ist ordentlich und befriedigt. 6. Klasse: Tinas Leistungsstand ist gar nicht zufriedenstellend. Sie muss sich im 2. Halbjahr tüchtig anstrengen um das Klassenziel zu erreichen. Tina ist versetzungsgefährdet! 2. Halbjahr: Tina hat in der zweiten Jahreshälfte eine bessere Lernhaltung gezeigt als zu Beginn des Schuljahres. Sie freut sich auch sehr über gute Ergebnisse und hört gern ein Lob.

Ich war nicht dabei. Jürgen sagte mir später, der Arzt hätte gemeint, er solle mich, wenn ihm etwas an mir liegen würde, da raus holen. Es müsse da einen Grund geben warum es mir so schlecht ginge. Mich hat der Arzt danach nie gefragt. Oder hat er das? Ich weiß es nicht. Ich habe und hätte nie darüber gesprochen, was zu Hause abgeht, denn dafür schämte ich mich viel zu sehr und wollte ja, das alle denken, es ist alles in Ordnung. Jürgen lag etwas an mir und er holte mich da raus. Er war 12 Jahre älter als ich und ich war ihm dankbar für alles, was er für mich getan hat.

Umgekehrt kamen die auch zu uns, wenn sie mal vergessen hatten, was einzukaufen. , die hatten eine Tochter, die war so alt, wie ich. Sie hatte und bekam alles und war eine blöde Ziege. Sie hat einfach ständig rumgeheult, wenn ihr was nicht passte und hat alles gepetzt. Die dachten echt, sie sind was Besonderes, haben immer besonders fein getan und Michaela hatte immer ganz tolle Sachen an, sie war wie ein Püppchen und benahm sich auch so. Ich habe aber manchmal mit ihr spielen dürfen und konnte dann auch mit ihren schönen Spielsachen spielen.

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