Epidemiologische Methoden by Prof. Dr. Lothar Kreienbrock, Prof. Dr. Iris Pigeot, Prof.

By Prof. Dr. Lothar Kreienbrock, Prof. Dr. Iris Pigeot, Prof. Dr. Wolfgang Ahrens (auth.)

Jeder der epidemiologische Studien plant, organisiert oder auswertet, muss quantitativ-statistischer Methoden nutzen. Wer solche Untersuchungen aus erster Hand verstehen und beurteilen will, braucht dafür statistische und methodische Kenntnisse. So manche Kontroverse über epidemiologische Studien rührt daher, dass entweder inadäquate Methoden verwendet oder statistische Aussagen falsch interpretiert werden.

Ziel dieses Buches ist es daher, die für epidemiologische Studien notwendigen methodischen Kenntnisse von Grund auf zu vermitteln und anhand von Beispielen zu erläutern. Dazu werden die Konzepte der Konstruktion und Gewinnung epidemiologischer Maßzahlen, die wichtigsten Erhebungsmethoden, die Bewertung und Korrektur von Fehlerquellen sowie die grundlegenden Auswertungsmethoden epidemiologischer Studien beschrieben. Die für die Epidemiologie wichtigen statistischen Methoden werden in einem eigenen Anhang beschrieben.

Das Buch richtet sich an alle, die im Rahmen ihrer Arbeit mit epidemiologischen Studien beschäftigt sind. Somit ist es für Studierende der Human- und Tiermedizin sowie der Naturwissenschaften und für Wissenschaftler und Praktiker in Gesundheits- und Tiergesundheitsbehörden und Forschungseinrichtungen gleichermaßen geeignet.

In seiner 5. Neuauflage wurde das Autorenteam ergänzt und der textual content umfangreichen Aktualisierungen und Erweiterungen unterzogen. Insbesondere wurden jetzt eine Vielzahl von aktuellen praktischen Beispielen, neue Kapitel zur Durchführung und zur Bewertung epidemiologischer Studien sowie weitere statistische Verfahren wie die Poisson-Regression und die Regression mit Proportional Odds aufgenommen.

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000 . 000 . 000 der Bevölkerung und Jahr angegeben. Diese beiden Raten werden häufig auch modifiziert publiziert. Dabei geht man dann bei der Beschreibung der Geburten davon aus, dass als "Population unter Risiko" nicht die Gesamtbevölkerung, sondern nur Frauen im gebärfähigen Alter (definiert durch den Altersbereich 15-45 Jahre) gelten. 000 . F Auch bezüglich der Mortalität ist insbesondere vor dem Hintergrund klinischer Aussagen die Angabe einer Verursachungszahl von Interesse. 000 . 000 Erkrankten im Laufe eines Jahres versterben.

Nk 32 2 Epidemiologische Maßzahlen MRk ist eine so genannte bedingte Sterbewahrscheinlichkeit, nämlich die Wahrscheinlichkeit, im k-ten Lebensjahr zu sterben, falls man das (k1)-te Lebensjahr bereits vollendet hat. 800 . 155,4 . Die in Tab. 2 dargestellte Übersicht fasst die Eigenschaften der in diesem Abschnitt eingeführten epidemiologischen Maßzahlen nochmals zusammen. Tab. 2: Charakterisierung epidemiologischer Maßzahlen zur Mortalität, Letalität und Fertilität Eigenschaft Mortalitätsrate Letalitätsrate Geburtenrate Fertilitätsrate Welche Maßzahl tritt auf?

Sie gibt an, wie viele Neuerkrankungen pro Zeit auftreten. Damit hat sie im Gegensatz zu den Wahrscheinlichkeitsaussagen von Quoten keine direkte Interpretationsmöglichkeit für das Individuum mehr. Neben dem Begriff der Inzidenzdichte haben sich hierfür auch andere Bezeichnungen eingebürgert. In der angelsächsischen Literatur findet man etwa auch den Begriff "force of morbidity", was als Krankheitsstärke übersetzt werden könnte. Eine andere Bezeichnungsweise ist die der Hazardrate, die der so genannten Überlebenszeiten- oder Zuverlässigkeitsanalyse entstammt.

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