Die Integration qualitativer und quantitativer Methoden in by Udo Kelle

By Udo Kelle

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Ich will doch nur normal sein!

Erschütternde Grausamkeiten musste sie miterleben und wurden ihr selbst angetan. Schwer vorstellbar und nicht zu fassen, dass Menschen dazu fähig sind, solches Leid zuzufügen. In Ihrem Bericht beschreibt Tina J. nicht nur die Grauen erweckenden Erlebnisse, sondern vor allem sich selbst und ihre inneren Zustände, vor und während ihrer therapeutischen Behandlung.

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Naturalistisch'' orientierten Sozialforscher aus den 1920er und 1930er Jahren teilen grundlegende erkenntnistheoretische Grundpositionen mit den Vertretem des logischen Positivismus, insbesondere was den Stellenwert empirischer Beobachtungsaussagen als ein solides und unbezweifelbares Fundament der Erkenntnis angeht. 31) entgegensetzen konne, die sich aus einer Anwendung standardisierter Verfahren ergeben wurde, Auch sehr einflussreiche methodologische Veroffentlichungen der qualitativen Forschungstradition sind keinesfalls frei von Elementen positivistischer Erkenntnistheorie.

37) Nur solche sozialwissenschaftlichen Theorien, die induktiv aus empirischen Daten entwickelt werden bzw. , S. ). , S. 5)15. ) mit deren Hilfe (. 14). Die fur rnanche Stromungen der ernpiristischen und positivistischen Erkenntnistheorie zentrale Annahrne, dass bestirnmte Methoden ernpirischer Beobachtung einen direkten und unverfalschten Zugang zur Realitat eroffnen konnen, hatte auch in der frtihen Phase der naturalistischen Feldforschung eine Rolle gespielt. 86). Ein solcher radikaler und naiver Ernpirisrnus (der mit dafiir verantwortlich gewesen war, dass sich die naturalistische Feldforschung in den 1930er und 40er Jahren nur schwer behaupten konnte gegen die von quantitativen Methodikem vorgebrachte Kritik) wurde erst durch Arbeiten aus dem Kontext des interpretativen Paradigmas kritisiert und theoretisch uberwunden.

H. xilles Interpretation sei". Es stellt sich hier die Frage, welche Bedeutung der interpretative Charakter sozialen Handelns und sozialer Interaktion fur den Forschungsprozess seIber haben solI. Eine konsistente Anwendung der theoretischen Postulate der interpretativen Soziologie wurde namlich verlangen, dass diese nicht nur auf die Handlungen und Interaktionen der Akteure im Untersuchungsfeld bezogen werden, sondem auch auf den Forscher seIber. Dann muss aber die Idee problematisiert werden, dass qualitative Forscher grundsatzlich zuverlassige Beschreibungen empirischer Sachverhalte liefern und dass die im Forschungsfeld erhobenen qualitativen Daten eine solide und ausreichende Grundlage zur Geltungsbegrundung der daraus entwickelten Konzepten und Theorien darstellen (wie dies bspw.

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