Die hellenistische Welt by Frank K. Walbank

By Frank K. Walbank

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Ich will doch nur normal sein!

Erschütternde Grausamkeiten musste sie miterleben und wurden ihr selbst angetan. Schwer vorstellbar und nicht zu fassen, dass Menschen dazu fähig sind, solches Leid zuzufügen. In Ihrem Bericht beschreibt Tina J. nicht nur die Grauen erweckenden Erlebnisse, sondern vor allem sich selbst und ihre inneren Zustände, vor und während ihrer therapeutischen Behandlung.

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Der nächste Vorfall geschah in Marakanda (heute Samarkand) im Jahr 328, als Alexander den Kleitos, einen seiner »Gefährten« (die Gruppe seiner engsten Berater) und Anführer der Reiterei, nach einem Streit während eines Trinkgelages umbrachte. Alexander trat danach mit einer theatralischen Zurschaustellung seiner Reue auf, wurde aber von dem Philosophen Anaxarchos dahingehend überzeugt, daß der König über dem Gesetz stehe (Plutarch, Alexander 52, 4). Und damit sich seine Scham über den Mord verringere, beschlossen die Makedonen, Kleitos sei zu Recht getötet worden.

Wiseman* eine Keilschrifttafel aus Babylon, die eine Liste von Königen verzeichnet, die in den Herrschaftsgebieten der Seleukiden von Alexander dem Großen bis zum Herrschaftsantritt der parthischen Arsakiden in Mesopotamien regierten; damit ließen sich neue Datierungen für die Seleukidenherrschaft bis etwa zum Jahr 179 v. Chr aufstellen oder alte bestätigen (Austin 138). 1976 veröffentlichte J. D. , der gerade in Ägypten eingefallen war, das Land noch vor dem »Jahr 2, Payni, letzter Tag« (30. Juli 168) auf dem Seeweg verlassen würde.

Die Griechen im Mutterland hingegen brauchten keinen Befreier; dort wurden Kulte nur unter Zwang eingeführt und verschwanden bald wieder. Dieser Unterschied verdient Beachtung. Gerade die asiatische Tradition wirft Licht auf das Wesen des hellenistischen Herrscherkults während der nächsten zwei Jahrhunderte (s. S. ). Alexanders Stadtgründungen Zuletzt müssen wir einen Blick auf die Alexanderstädte werfen. In allen Ländern, durch die sein Zug führte, gründete er Alexandreias – zwar nicht siebzig, wie Plutarch (De Alexandri fortuna 1, 5: Moralia p.

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