Der Antifaschismus der PDS aus antiextremistischer Sicht by Tim Peters

By Tim Peters

Initially provided because the author's thesis (doctoral)--Universiteat Chemnitz, 2005.

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Ich will doch nur normal sein!

Erschütternde Grausamkeiten musste sie miterleben und wurden ihr selbst angetan. Schwer vorstellbar und nicht zu fassen, dass Menschen dazu fähig sind, solches Leid zuzufügen. In Ihrem Bericht beschreibt Tina J. nicht nur die Grauen erweckenden Erlebnisse, sondern vor allem sich selbst und ihre inneren Zustände, vor und während ihrer therapeutischen Behandlung.

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Kurt Klein, Strategien der Immunisierung gegen den Mißbrauch des Antifaschismus als politisches Kampfmittel, in: Rudolf van Hüllen/J. Kurt Klein/Gerd Langguth/Reinhard Rupprecht, Linksextremismus – eine vernachlässigte Gefahr, hrsg. von der Konrad-Adenauer-Stiftung, Aktuelle Fragen der Politik, Heft 44, Sankt Augustin 1997, S. 47-57. Vgl. 70-76. Vgl. J. Kurt Klein, Strategien der Immunisierung gegen den Mißbrauch des Antifaschismus als politisches Kampfmittel, in: Rudolf van Hüllen/J. Kurt Klein/Gerd Langguth/Reinhard Rupprecht, Linksextremismus – eine vernachlässigte Gefahr, hrsg.

Dogmatische Kräfte, die in der Kommunistischen Plattform oder dem Marxistischen Forum der PDS oder der DKP zu finden sind, vertreten bis heute einen klar antikapitalistischen und pro-sozialistischen Antifaschismus. 159 Jede Kritik an der Herrschaftsform des real existierenden Sozialismus oder gar strukturelle Vergleiche der kommunistischen Gewaltherrschaft mit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft sind bei dieser Strömung ein Tabu. 162 Die Kritik richtet sich nur gegen die stalinistische Entartung des Sozialismus und hält grundsätzlich an der sozialistischen Gesellschaftsordnung fest.

168 Seiner Auffassung nach bleibe in der Antifaschismus-Definition von Knütter kein Platz für den von ihm in Anlehnung an Thomas Doerry formulierten Ansatz, der ausschließlich am negativen Ziel, das heißt an der Verhinderung des Faschismus orientiert sei. Dieser Auffassung ist zu widersprechen, da der von Knütter als „eindimensional“ definierte Antifaschismus durchaus vereinbar ist mit dem Ansatz von Erlinghagen, welcher die Abwehr des Faschismus als zentrales Ziel nennt. Sozialisten, die beim Kampf gegen Rechtsextremismus auf eine Bekämpfung der bürgerlichen Demokratie und der marktwirtschaftlichen Ordnung verzichten, können zu den „eindimensionalen“ Antifaschisten gerechnet werden.

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