Denken im Glauben by Thomas Schumacher (Hrsg.) mit Beiträgen von Jörg Splett,

By Thomas Schumacher (Hrsg.) mit Beiträgen von Jörg Splett, Gerhard Ludwig Müller, Reinhard Marx, Heinrich Mussinghoff und Joachim Kardinal Meisner

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Ich will doch nur normal sein!

Erschütternde Grausamkeiten musste sie miterleben und wurden ihr selbst angetan. Schwer vorstellbar und nicht zu fassen, dass Menschen dazu fähig sind, solches Leid zuzufügen. In Ihrem Bericht beschreibt Tina J. nicht nur die Grauen erweckenden Erlebnisse, sondern vor allem sich selbst und ihre inneren Zustände, vor und während ihrer therapeutischen Behandlung.

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Statt integrierend, anti-theologisch) oder zu (philosophischer) Theologie. Die Reflexion des Gottesgedankens führt entweder zur Erklärung seiner als Menschengedanken (als Illusion) oder zum darin gedachten Gott. 2. In der Tat kann man sich auf dem bisher bedachten Standpunkt integrierender Anthropologie nicht behaupten, ohne von der zunächst positiv „verstehenden“ Deutung des Religiösen zu einer „Deutung des Argwohns“ (Paul Ricœur) fortzuschreiten, besser: abzusteigen. Man muß dies darum, weil man diesen Standpunkt nur gegen das Selbstverständnis des religiösen Bewußtseins behaupten kann, ihn also so behaupten muß, daß man dessen Sicht als Illusion entlarvt.

2. Hier ist nicht der Ort, diese Position detailliert zu erörtern. 18 Was für ein Denken steht hinter einem solchen Prinzip? “19 In der Tat, wenn Mangel und Not das Grundgesetz der Wirklichkeit bilden, dann regiert ausnahmslos Not17 Siehe M. v. Gagern, Ludwig Feuerbach. Philosophie- und Religionskritik. Die „Neue“ Philosophie, München-Salzburg 1970, bes. 309ff. 18 SW IV 261; VIII 179. 19 SW IV 261. 30 wendigkeit. 20 Überflüssiges, Überschuß gibt es dann nicht21 – und das Höhere, das vom Niederen her sich aufweisen ließe, wäre nie mehr als die Illusion dieses Höheren: Wunschtraum, Fata morgana.

W. v. Goethe, Torquato Tasso V, 5 (Artemis-Ausg. 6, 313). 54 Euripides, Helena 560. Siehe K. Kerényi, Die griechischen Götter, in: Der Gottesgedanke im Abendland (Hrsg. A. Schaefer), Stuttgart 1964, 13-20. 55 Von ihm: vgl. die feinsinnige Schilderung der Emmaus-Episode - Lk 24, 13-35. Zu ihm: vgl. den Wechsel von dritter und zweiter Person schon in den Psalmen, dann in den Anthropo-theologien eines Augustinus (Confessiones) oder Anselm von Canterbury (Proslogion). 56 Siehe J. , Gott-ergriffen, Köln 2001, Kap.

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