Das bizarre Sexualleben der Tiere. Ein populäres Lexikon von by Michael Miersch

By Michael Miersch

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Ich will doch nur normal sein!

Erschütternde Grausamkeiten musste sie miterleben und wurden ihr selbst angetan. Schwer vorstellbar und nicht zu fassen, dass Menschen dazu fähig sind, solches Leid zuzufügen. In Ihrem Bericht beschreibt Tina J. nicht nur die Grauen erweckenden Erlebnisse, sondern vor allem sich selbst und ihre inneren Zustände, vor und während ihrer therapeutischen Behandlung.

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Amerikanische Wissenschaftler entdeckten 1988, daß Bakterien Bruchstücke genetischen Materials aus ihrer Umgebung aufnehmen. Zuvor war die Fachwelt davon überzeugt, daß primitive Einzeller immer nur ihr eigenes Erbgut durch Teilung vermehren. Die aufgesaugten ĺ Gene stammen zumeist von toten Artgenossen. Forscher beobachteten, daß Bakterien mit beschädigten Genen besonders scharf auf eine genetische Auffrischung sind. Haben sie ihr Erbgut repariert, teilen sie sich besonders häufig. 40 Bestimmte Darmbakterien des Menschen sondern sogar Lockstoffe ab, um Artgenossen zum Austausch von Erbmaterial anzuregen.

Im Inneren ihres Wirtes verwandeln sie sich in richtige 49 kleine Muscheln. Wenn sich der Fisch, vom Juckreiz geplagt, an einem Stein reibt, platzen die Hautkapseln. Die Jungmuscheln fallen auf den Grund, ihr neues Leben beginnt. Blasenfüße Diese winzigen Insekten, von denen es 4000 Arten gibt, werden auch Thripse oder Fransenflügler genannt. Sie ernähren sich zumeist von Pflanzensäften und sind in der Landwirtschaft als Schädlinge gefürchtet. Der Blasenfuß Elaphrothrips tuberculatus ist die einzige bekannte Tierart, die sowohl ĺ Eier legen als auch lebende Junge gebären kann.

Viele glauben, die armen Tiere wären krank. Doch den Pavianweibchen bleibt ein Trost: Männliche Mantelpaviane finden das monströse Hinterteil überaus sexy. Das Hinterteil weiblicher Mantelpaviane (links) schwillt in der sexuell aktiven Phase enorm an Brutpflege Sex macht Spaß, führt aber in vielen Fällen zu Nachwuchs, und der macht Arbeit. Viele Tiere sehen nicht im geringsten ein, warum sie sich dieser Mühe unterziehen sollen. Sie legen ihre ĺ Eier auf den Boden oder ins weite Meer, packen den ĺ Samen dazu und suchen so schnell wie möglich das Weite.

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