Bürgerliches Recht: Eine Einführung in das Zivilrecht und by Thomas Zerres

By Thomas Zerres

Das kompakte Lehrbuch eignet sich für Studierende an Universitäten, Fachhochschulen und anderen Bildungseinrichtungen sowohl als Einstieg in das Bürgerliche Recht als auch im weiteren Verlauf des Studiums zur Wiederholung. Eine Vielzahl von Beispielen aus der Praxis und einprägsame Illustrationen machen in eingängiger Erläuterung vertraut mit den ersten drei Büchern des Bürgerlichen Gesetzbuches sowie den Grundzügen der Zivilprozessordnung. Geschult werden das Verständnis für die Strukturen und Zusammenhänge im Bürgerlichen Recht und das Verständnis für die Verbindungen mit dem Zivilprozessrecht. Die nun vorliegende sechste Auflage ist vollständig überarbeitet und aktualisiert worden.

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Elterliche Vermögensfürsorge) vorliegt. v. § 986 BGB darstellen können (z. B. Mietvertrag, Leihvertrag) und damit auch die Folgeansprüche aus dem Eigentümer-Besitzer-Verhältnis der §§ 987 ff. BGB ausschließen. Gegenüber Ansprüchen aus Delikt (§§ 823 ff. BGB) können vertragliche Beziehungen das Maß des Verschuldens nicht unerheblich beeinflussen, z. B. wenn V eine Sache des Z unentgeltlich verwahrt und diese infolge leichter Fahrlässigkeit beschädigt. Auf Grund der vertraglichen Beziehung käme man zu einem milderen Haftungsmaßstab (§§ 690, 277 BGB, keine Haftung für leichte Fahrlässigkeit), der auch Auswirkungen auf den deliktischen Anspruch aus § 823 Abs.

121 Abs. 1 BGB „unverzüglich“). Sie setzt ansonsten am Gesetzeswortlaut an und fragt nach dem Wortsinn, wie er sich aus dem allgemeinen und speziell dem juristischen Sprachgebrauch und den Regeln der Grammatik ergibt. Der noch mögliche Wortsinn legt zugleich die Grenzen einer zulässigen Auslegung fest, jenseits derer die Lückenfüllung oder die Rechtsfortbildung beginnt. Die systematische Auslegung fragt nach dem Sinnzusammenhang in den der Rechtssatz oder der einzelne Rechtsbegriff hineingestellt wird.

2 ff. Köhler, BGB AT, § 2, Rn. 13 ff. zum Zusammenwirken von Privatrecht und öffentlichem Recht. 1. Juristische Arbeitsmethodik 9 scheinungsformen des Rechts. Dementsprechend erfolgt eine Unterteilung des Rechts in gesetztes Recht und Gewohnheitsrecht, das beides vom BGB als Gesetz bezeichnet wird. Das Grundgesetz12 ist für das Privatrecht – neben dem Europarecht13 – die ranghöchste Rechtsquelle. Der Gesetzgeber ist bei der Rechtsetzung im Privatrecht an die in Art. 1 bis 19 GG niedergelegten Grundrechte und die Staatszielbestimmungen gebunden.

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