Beiträge zur französischen Moralistik by Margot Kruse

By Margot Kruse

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Ich will doch nur normal sein!

Erschütternde Grausamkeiten musste sie miterleben und wurden ihr selbst angetan. Schwer vorstellbar und nicht zu fassen, dass Menschen dazu fähig sind, solches Leid zuzufügen. In Ihrem Bericht beschreibt Tina J. nicht nur die Grauen erweckenden Erlebnisse, sondern vor allem sich selbst und ihre inneren Zustände, vor und während ihrer therapeutischen Behandlung.

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Hatte ihren Höhepunkt bereits überschritten und die Epoche des Übergangs war angebrochen, die Paul Hazard als „die Krise des europäischen Geistes“ bezeichnet hat 40. In Frankreich fand diese Krise zunächst ihren Ausdruck in der berühmten Auseinandersetzung um die Vorbildlichkeit der Geisteswerke der Antike, in der „Querelle des Anciens et des Modernes“. In diesem Streit hat La Bruyère den Standpunkt der „Alten“ verteidigt. Seinen Caractères, die in den ersten Editionen noch weit mehr eine Synthese des Bestehenden als ein Ausdruck der Krise sind, stellte er die Übersetzung der Charaktere des Theophrast voran, da er meinte, durch die Autorität des antiken Moralisten das Ansehen seines eigenen Werkes steigern zu können.

French Moralists. The Theory of the Passions, 1585–1649, Oxford 1964, chap. 4: «Sagesse» (pp. 74–111). 30 Sagesse et folie dans l’œuvre des moralistes cevoir avec exactitude les différentes définitions de la sagesse et l’opposition sagesse et folie chez les moralistes du XVIIe siècle. Les livres de la Sagesse de l’Ancien Testament entendent d’abord par le concept de sophia ou sapientia la «sagesse divine», partant de la conviction que Dieu seul possède la pleine sagesse, ou que toute sagesse vient de Dieu.

Et 895 sqq. 43 Voltaire, Dictionnaire philosophique, Paris 1954, p. 205. , p. 544, note 147. 42 Sagesse et folie dans l’œuvre des moralistes Érasme fit, au seizième siècle, l’éloge de la Folie. […] Cette Raison n’est fêtée en effet […] que deux cents ans après son ennemie, souvent beaucoup plus tard […] 45. Pour conclure, cette citation semble confirmer qu’en dépit de la continuité thématique des moralistes français, l’Âge de la Raison n’accorde plus à notre thème qu’une signification très limitée.

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